4 Monate keinen neuen Artikel? Das geht so nicht weiter!

Die Guideless-Guys im Sauerland

Wie schon im letzten Jahr, haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Wochenende im Sauerland verbracht. Wir, das sind die Guideless-Guys. Oder zumindest ein Teil davon. Die Teilnehmerzahl unserer Gruppe reduzierte sich wieder auf vier Personen. 4 Leute mit viel Durst, großen Ambitionen und guter Laune. Gemeinsam mieteten wir uns wieder, für ein verlängertes Wochenende, im Ferienhaus meines Arbeitskollegen in Ramsbeck ein. Von dort aus starteten wir zwei Touren. Die Freitagstour und die Samstagstour.

Die Freitagstour war eigentlich nicht auf eine lange Distanz ausgelegt, weil wir ja auch noch die Anreise in den Knochen hatten. Wir sind halt nicht mehr die Jüngsten. Micha hatte die Tour weitestgehend alleine geplant und sich dabei hauptsächlich von Komoot inspirieren lassen. Aber offensichtlich gehen die Vorstellungen der Komoot-User in eine ganz andere Richtung als unsere. Wenn ich dabei von „Welten“ spreche, untertreibe ich vermutlich noch. So ist für uns einen „flowiger Singletrail“ definitiv etwas anderes, als eine kilometerlange, breite Waldautobahn, die geradeaus den Berg hinab führt. So begab es sich, dass alle Beteiligten hin und wieder mal etwas enttäuscht waren, wenn die Erwartungen und die Realität weit auseinanderdrifteten. Die gute Laune war jedoch nicht unterzukriegen und so nahmen wir es mit Humor.

Zu allem Überfluss wurde Tobi am Freitag auch noch ziemlich krank. Weshalb er am Samstag dann leider ausfallen musste. Womit ich auch nicht gerechnet hätte: Bei der Samstagstour bin ich an meine körperliche Grenze gekommen. „Kaputtgespielt“, möchte ich sagen. Ich möchte sogar so weit gehen und behaupten, ich war über mein persönliches Limit gegangen. Dabei waren das „nur“ 65,41 km und 1628 HM. Mir war übel, wie nach einer durchzechten Nacht und ich wusste einfach nicht, ob mir schlecht war, weil ich Hunger hatte, oder weil ich einfach nicht mehr konnte. Aber Tobi empfing uns mit einem heißen Grill, auf dem frisches Grillgut brutzelte und so kehrten die Lebensgeister relativ schnell zurück. Duschen, Bier und Grillfleisch. Mehr brauchst Du in so einer Situation nicht.

Wie dem auch sei, ich werde dazu noch einen längeren Artikel verfassen. Versprochen!

 

JBL Reflect Mini BT Kopfhörer getestet!

Der tägliche Kampf, mit meinem kabelgebundenen Kopfhörer, ging mir schon lange auf den Zeiger. Es wurde Zeit, mich endlich an das Jahr 2018 heranzuwagen und mir Bluetooth Kopfhörer zu kaufen. Voller Vorfreude tat ich das dann auch und nach längerer Beratung suchte mir dann ein paar von JBL aus. Die JBL Reflect Mini BT. Gutes Preis- / Leistungsverhältnis, toller Sound, alles gut. Doch schon nach wenigen Tagen stellte ich fest: „Die gehen zurück!“ Wieso und weshalb, erkläre ich die in einem separaten Blogbeitrag in der Rubrik „für Dich getestet„.

 

Der fast perfekte Heimweg

In der Zwischenzeit habe ich meiner Aktivitäten auf YouTube etwas verstärkt. Meine Follower-Zahlen steigen und steigen und das macht mich glücklich. Wenn das Ergebnis vernünftig sein soll, steckt auch jedes Mal eine ganze Menge Arbeit in so einem blöden, kleinen, 5-Minuten Video. Aber hey, es macht ja schließlich Spaß und Euch scheint es ja auch zu gefallen. Das Feedback ist jedenfalls recht positiv und konstruktiv.

Für den Kanal habe ich zuletzt auch ein Video gemacht, welches den Titel „der fast perfekte Heimweg“ trägt. Dieser Heimweg ist das Ergebnis von vielen Versuchen, das Beste aus dem täglichen Weg zur Arbeit zu machen. Wenn ich mir also einen #EnduroTag gönne, ist dieser Weg meine erste Wahl.  Mein Weg führt mich dabei über die Halde Rheinelbe, die Halde Hoppenbruch und die Halde Hoheward. Den Artikel dazu habe ich eigentlich schon länger fertig, aber ich komme nicht dazu ihn nochmal Korrektur zu lesen, ihn auszuformulieren und letztendlich auch zu veröffentlichen. Alles sehr, sehr ärgerlich!

 

Saalbach

Das wohl aufregendste und zugleich atemberaubendste Highlight, in diesem Jahr, war wohl sicherlich unsere BikeTour2018 nach Saalbach-Hinterglemm. Gemeinsam Tobi, von FreeriderNRW.de, fuhr ich für fünf Tage ins Spielberghaus nach Saalbach-Hinterglemm. In familiärer Atmosphäre, bei gutem Essen, grandiosen Aussichten und atemberaubenden Trails, ließen wir es uns fünf Tage gut gehen. Wenngleich „gut gehen“ es nicht ganz trifft. Die am häufigsten benutzten Dinge waren dabei wohl Schmerzgel und Schmerztabletten. Aber die Erfahrung, mal in Österreich unterwegs gewesen zu sein, war grandios und verlangt nach Wiederholung. Dazu wirst du von mir noch einen ausführlichen Bericht in diesem Blog finden. Auf YouTube gibt es eine eigene Playlist, in der ich jeden Tag artig dokumentiert habe. Schau also mal rein und lass dich mitreißen. Es lohnt sich!

 

SRAM Eagle NX getestet

Nach dem Urlaub ging es dann wieder zurück an die Schippe. Aber diesmal sollten mir der Start in den neuen #bike2work Abschnitt etwas versüßt werden. Kurz zur Erklärung: Ich möchte ein paar Veränderungen an der Gangschaltung meines Rotwild Bikes vornehmen. Die 3 × 10 Schaltung ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß und vor kurzem hat SRAM die neue Eagle NX Schaltgruppe vorgestellt. Die 1 x 12 Schaltgruppe besticht durch ihre Kompatibilität mit Shimano-Naben und ist so eine attraktive Umrüstmöglichkeit für mein Bike. Ich erspare mir dann den Aufwand, neue Naben anzuschaffen und das Rad neu einspeichen lassen zu müssen.

Das Team von WatzUp Oberhausen war so freundlich, mir im Rahmen des Kundenservice, deren Specialized Demo-Bike für ein paar Tage zur Verfügung zu stellen. So hatte ich ausreichend Gelegenheit, die neue Schaltung auf Herz und Nieren zu prüfen. Und ich muss sagen, ich bin sehr begeistert. Ich brauche vermutlich nur ein größeres Kettenblatt, denn 32 Zähne sind für meine täglichen Aufgaben einfach zu klein. Ich habe ein paar Videoaufnahmen gemacht und außerdem jede Menge Fotos. Wenn es die Zeit also zulässt, gibt es bald ein kleines Review in Wort und Bild zu der Schaltung.

Cube E-Bike getestet

Und es gab noch mehr zu testen. Mein Nachbar war so freundlich, mir während seines Urlaubs, sein Cube E-Bike für eine Woche zur Verfügung zu stellen. Ich hatte also die Gelegenheit mir endlich mal ein eigenes Bild über die allseits ach so verhassten E-Bikes im Zusammenspiel mit #bike2work zu machen.

Es ist schon erstaunlich welches Feedback man so erhält, wenn man ein Bild von einem E-Bike postet. Auch das Verhalten der Leute, die man sonst auf der Trasse trifft, ist sehr merkwürdig. Man wird nicht mehr gegrüßt und alle schauen ein schräg an. Oft fällt der erste Blick gleich auf das Tretlager, als wenn man immer sagen will: „KLAR BIST DU SCHNELLER, DU HAST JA AUCH EIN EBIKE!“ Sehr merkwürdig. Toleranz und so… Auch als ich mit dem E-Bike auf der Halde Hoheward gewesen bin, erntete ich hauptsächlich seltsame Blicke. Was ist mit den Leuten? Klar, ein dicker Typ auf einem E-Bike, der dann oben auf der Halde auch noch Fotos macht, das ist gelebtes Klischee.

Nun ja, ich habe von dem Test Videoaufnahmen und ein paar Bilder gemacht. Auch zu diesem Bike reiche ich meine persönliche Meinung, in Form eines Blogartikels, gerne ein.

Du siehst, es ist immer etwas los. Ich ärgere mich nur unheimlich darüber, dass ich es nicht mehr regelmäßig schaffe, neue Artikel zu veröffentlichen. Material ist vorhanden, nur Zeit leider nicht. Ich gelobe jedoch Besserung und gebe mir Mühe. Wenn ich hiermit Geld verdienen würde, würde ich mir einen Ghostwriter anstellen.

In diesem Sinne.

Glück auf!