Schlagwort: mountainbike

Ein Hauch von Frühling

 

Gott was habe ich diesem Tag entgegen gefiebert. Endlich Wärme, endlich Sonne, Grillgeruch in der Luft, kurz gesagt: Endlich ein Hauch von Frühling in der Luft! Der Morgen war schon fantastisch und wir hatten eh vor, eine Runde mit dem Rad zu drehen. Kind 2 (7 Jahre) war heute anderweitig unterwegs und so hatten meine Frau und ich nur noch Kind 1 (11 Jahre) dabei. Die Strecke stand fest. Zunächst mal rüber an die Emscher, dann immer in Richtung Dortmund, bis zur “Emscher Brücke”, dann rüber zum Rhein Herne Kanal, dann wieder in Richtung Heimat, bis zum Stadthafen in Recklinghausen. Dort vielleicht einen kleinen Umtrunk nehmen und wieder nach Hause. Zusammen mit dem Kind, ist das eine ansehnliche Strecke. Ca. 20 Kilometer. Muss der Kurze erstmal schaffen. Pausen wollten wir immer nach Bedarf machen. Alles richtete sich nach dem Kind. Also wie immer.

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Familienzuwachs – 2015er Cube Access WLS Race in 29″

Nachdem bei mir das Thema Mountainbiking immer präsenter wird, interessiert sich auch der Rest der Familie wieder mehr für die Drahtesel. So wollte meine Frau unbedingt auch wieder ein Mountainbike haben. Nachdem wir ihr vor ein paar Jahren mal ein Curtis Damenrad zum Geburtstag geschenkt haben, machte sie lange gute Miene zum bösen Spiel. Tiefer Einstieg, aufrechte Sitzposition, SRAM Schaltung usw. Die Freude war groß, aber irgendwie war das nicht das, was sie wollte. Sie wollte ein Mountainbike, nicht zum ballern, sondern zum biken. Heute war es dann endlich soweit. Endlich Familienzuwachs.

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Auf zur Zeche Zollverein

 

Mein Tagesziel war ambitioniert. Nachdem ich vor ein paar Tagen ein Hinweisschild in Richtung „Kemnader See 27 km“ entdeckt hatte, wollte ich diesen Weg eigentlich mal in Angriff nehmen und meistern. Aber irgendwie war mit die Strecke dann doch nicht geheuer, denn das Navi zeigte mir eine ganze Menge Hauptstraßen und da habe ich heute wirklich keine Lust drauf gehabt. Ein neues Ziel musste also her und da ich die Zeche Zollverein auch sehr anziehend finde, (Zechen-Fetisch halt) entschied ich mich kurzerhand für die Tour. Die wollte ich auch schon immer mal gemacht habe.

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Bike Nummer 3: Ein Rotwild R.T1 HT 29 Comp

Und nun? Nach Haibike Nummer 1 und Haibike Nummer 2 war mir erstmal gründlich die Laune am biken vergangen. Mit meinem billigen Baumarktrad hatte ich nie solche Probleme. Das gute Stück war so robust, dass musste man nicht mit Samthandschuhen anfassen. Das konntest du auch mal ganz entspannt abkärchern, ohne Schiss haben zu müssen. Aber die teuren Alu-Teile mit dem Highttech-Krimskrams haben mich echt frustriert. Was jetzt kaufen? Ich hatte noch etwas über 1000 € auf der Habenseite bei Fun-Corner und kein Bike ist ja auch keine Lösung. Jetzt ein Cube? Jetzt ein Trek? Alles was Fun-Corner im Angebot hatte, sagte mir im Moment nicht zu. Und von links hörte ich ständig meinen Kollegen Alex sagen: „kauf das Rotwild, nie wieder Stress, kauf das Rotwild, kauf das Rotwild, kauf das Rotwild…”. Der Winter stand vor der Tür, mein Busticket war gekündigt, also kaufte ich mir erstmal ein Auto.

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2014er Carbon Fender von Team-JOllify

Auf der Seite inside-MTB habe ich damals einen Test des JOllify Carbon Fenders für Mountainbikes gelesen und war eigentlich gleich Feuer und Flamme. Eigentlich wollte ich mir damals den Marsh Guard kaufen, aber Carbon für unter 20€? Da muss man nicht lange überlegen, oder? Ausserdem sagt ein altes Sprichwort ja: Wenn Du es aus Carbon haben kannst, dann nimm es! Und da die Jungs in Bochum sitzen, was quasi vor meiner Haustür ist, nutzen wir eine Mittagspause um dem Ladenlokal mal einen Besuch abzustatten.

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Meine kleine Feierabendrunde

 

Immer wenn es die Zeit erlaubt, setzte ich mich aufs Bike und drehe meine Feierabendrunde. Das Ruhrgebiet bietet überraschend viele Möglichkeiten, schnell in der Natur zu sein und etwas frische Luft zu schnappen. So auf die Strecke, die mich entlang der Emscher und des Rhein Herne Kanals zum Schiffshebewerk Henrichenburg führt. Wenn man hin und zurück die gleiche Strecke fährt, sind es gute 20 Kilometer, die man in rund einer Stunde absolvieren kann. Lässt man sich allerdings Zeit, gibt es an der ein oder anderen Stelle echt was zu sehen.

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