Und bei Dir so? – KW 04/20

Sonntag – 19.01.2020

Bike freie Zeit

Heute hab ich nix mit dem Rad unternommen.

 

Montag – 20.01.2020

Kupferbolzen Deluxe

Uijuijui… Damit hatte ich nicht gerechnet. Klar, es ist noch Winter und klar, die Temperaturen sind im Moment eher frischer Natur. Aber, das die Grimberger Sichel heute gefroren war, das hatte ich nicht auf dem Schirm. Und so habe ich eine Hand an der GoPro, die andere am Lenker, ich trete die Brücke hinauf und plötzlich dreht mein Hinterrad durch. Huch! Danach war ich wach. Klar, keine Gefahr, aber wer kennt das nicht, wenn etwas nicht so verläuft, wie man es erwartet? Das kann ja heiter werden, ein spannender Start in die Woche. Gefilmt habe ich übrigens für ein Projekt, welches ich im Sommer vorstellen möchte. Sei gespannt.

 

Dienstag – 21.01.2020

Tag der Anreise

Der Businesskasper ist wieder auf Tour und das Enduro ist auch im Kofferraum. Es ging nach Thüringen in einen kleinen Ort namens Reifenstein. Ein Kloster, ein Hotel und ein paar Häuser. That’s it! Manchmal sind diese Dienstreisen nötig, auch wenn ich sie nicht immer gut finde. Denn solche Touren sind eine Belastung für alle Beteiligten. Aber ich versuche dann schon das Beste daraus zu machen und packe das Enduro ein. Dann erkunde ich die Gegend mit dem Bike und mache ein paar Videos. Viel zu sehen würde es aber nicht geben, denn wenn ich aus dem Kundentermin komme, ist es sicherlich schon dunkel. Na schauen wir mal!

Auf dem Weg ließ ich mich vom Podcast Single Trail and Single Malt unterhalten. Den hatte mir Tobi schon vor einigen Wochen empfohlen und seither höre ich ihn, wann immer es geht. Sehr unterhaltsam, kann ich nur empfehlen.

Was auch erstmalig zum Einsatz kam, war mein zweites Weihnachtsgeschenk. Der EVOC Waschbeutel, „WASH Bag 4L Black“ (*).  JUNGE, was habe ich mich darüber gefreut. Als kleiner EVOC Fanboy kann man mich mit solchen Sachen total happy machen. Ich fühle mich, wie mit einer mobilen Hygienestation unterwegs. Kein großer Kontakt von Zahnbürste und Waschbecken, ich lande im Hotelzimmer, hänge das Bag auf und bin autark. Basistation eingerichtet, bereit zur Pflege. 🙂 Ich liebe es! Aber ich habe es nicht alle Tassen im Schrank.

 

Mittwoch – 22.01.2020

Bike dabei, Tour geplant, Bauchgefühl sagt nein.

Nach meiner Schulung wollte ich mich dann auf den Weg machen und die Region mit dem Bike erkunden. Wenn ich mehrere Tage beim Kunden bin, kombiniere ich das Nötige gerne mal mit dem Nützlichen und drehe eine Runde. Das mache ich recht gerne und so hatte ich mich hier schon auf ein paar Kilometer durch den örtlichen Wald gefreut.

Aber als ich den Kunden verließ, nieselte es. Auch im Radio hatte ich schon beim Frühstück etwas von Nieselregen gehört, welcher am Abend schnell zu überfrierender Nässe werden könne. Da mein Hotel nur 900 m vom Kunden entfernt war, lief ich die Strecke. Und auch hier merkte ich, irgendwas ist im Busch. Auf dem Hotelzimmer angekommen musste ich aber dann doch nicht lange darüber nachdenken, ob ich heute noch auf das Rad steigen will. Klar wollte ich, aber mein Bauchgefühl sagte mir: „Du kennst den Berg nicht, Du kennst die Gegend nicht, es wird gleich dunkel und vielleicht auch glatt. Die Chancen hier zu verunfallen sind relativ groß und die Chancen auf Rettung vergleichsweise gering. Lass es heute einfach sein!“ Also bleib ich in meinem Zimmer, arbeitete ein paar Tickets ab und blieb dann noch bei Netflix hängen. Schade. Schade, aber aus meiner Sicht die bessere Option.

 

Donnerstag – 23.01.2020

Tag der Heimreise

Meine Zurückhaltung von gestern sollte heute eine schreckliche Bestätigung erhalten. In den Nachrichten berichteten Sie von einem Busunglück in der Region, bei dem mehrere Schulkinder ums Leben gekommen sind und viele verletzt wurden. Offenbar geschah der Unfall aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse, was meine Entscheidung von gestern dann doch untermauert. Ich möchte da nicht näher drauf eingehen und mein Verzicht zu biken mit diesem Unfall gleichsetzten oder vergleichen.

Den Hinterbliebenen und Helfern gilt mein tiefes Mitgefühl.

 

Freitag – 24.01.2020

Endlich wieder Radfahren

Nachdem ich mein Dienstwagen wieder abgegeben hatte, stand mein Rad wieder zu meiner vollen Verfügung. Das Wetter spielte auch mit und so konnte ich entspannt ins Wochenende radeln. Schon nach wenigen Minuten im Sattel stellte sich sofortige Glückseligkeit ein. Ich bin nach wie vor immer aufs neue überrascht, wie viel einem die Bewegung auf dem Rad doch gibt. Auch wenn es kalt und nass ist. Okay, an dieser Stelle nehme ich den Mund besser nicht so voll, denn für die nächste Woche wurde durchgehend Regen angesagt. Absoluter Härtetest für Schutzblech und Regenhose, schätze ich.

 

Samstag – 25.01.2020

Nightride mit dem Erstgeborenen

Ein wunderbares Highlight zum Abschluss der Woche war dann ein Nightride, welchen ich mit meinem Erstgeborenen gemacht habe. Es kündigte sich den Tag über schon an. Sport, wir, heute, zusammen, Radfahren? Ja! Unsere Strecke war überschaubar, aber immerhin haben wir das endlich mal gemacht. Mit Papa unterwegs zu sein ist sonst für einen fast 16-Jährigen nicht so cool, denke ich. Aber im Dunkeln sieht uns ja keiner. Also haben wir schöne entspannte 24 Kilometer in die Pedale getreten und sind dabei die Halde Hoheward hoch. Es war kalt, hat genieselt und es war nebelig. Bikerherz, was willst Du mehr? Auf Trails haben wir verzichtet, wir wollen das junge Pflänzlein ja nicht gleich verschrecken.

Am Ende des Abends hörte ich dann schon eine gewisse Begeisterung durch. Mal sehen, zu welchen Touren ich ihn noch motivieren kann.

 

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