Und bei Dir so? – KW 31/20

Montag – 27.07.2020

Zurück im Alltag

Der Urlaub ist vorbei, der Arbeitsalltag hat mich zurück. Ich will nicht undankbar klingen, aber ich hätte auch gern noch ein paar Wochen Urlaub mehr vertragen können. Ich wollte die neue Woche auch gleich mit ein paar Kilometern auf dem Enduro willkommen heißen. Daraus wurde aber nichts, weil ich die Nacht von Sonntag auf Montag nicht in den Schlaf gefunden habe.

Na ja und schon war dann kurz vor 8 und ich musste mit der Arbeit beginnen. Über den Tag ergab es sich aber, dass ich am Abend noch ein paar Runden mit Tobi über die Halden Hoheward und Hoppenbruch drehen könnte, aber je später der Tag wurde, desto mehr fielen mir die Augen zu. Letztendlich musste ich dem Jungen wieder schweren Herzens absagen, weil es einfach keinen Sinn gehabt hätte, sich jetzt da auf dem Enduro im Halbschlaf durch das Gelände zu bewegen.

Sehr ärgerlich.

Dienstag – 28.07.2020

Schnaps kaufen – PR holen

Am Wochenende habe ich einen Likör kennengelernt, welcher mir auf Anhieb gut geschmeckt hat. Jetzt ist dieser Blog wohl nicht unbedingt für seine Alkoholempfehlungen bekannt und der geneigte Leser fragt sich sicher nun, warum ich das erzähle. Nun, der Erzeuger des Likörs ist aus Wanne-Eickel und das ist ja in meiner Nachbarschaft. Genau genommen, sitzt er am Cranger Tor. Und das ist mit dem Rad, keine 10 Kilometer von mir entfernt. Und jetzt wird ein Schuh draus.

In meiner Mittagspause sprang ich also auf das Gravel Bike und radelte nach Wanne-Eickel, um zwei Flaschen des köstlichen Likörs zu kaufen. Die Strecke führte mich am Rhein-Herne-Kanal entlang, was bekanntermaßen ja auch ein Teil meines täglichen Wegs zur Arbeit ist, wenn wir nicht grade eine weltweite Pandemie haben.

Auf dem Rückweg entschied ich mich kurzerhand und spontan, meinen PR auf dem „Halber Kanal Knaller“ Segment anzugreifen. Mein PR hatte ich auf diesem Segment zuletzt am 11.09.2017 aufstellen können. Damals hatte ich auf meinem Rotwild die 2,2 km in 4 Minuten 23 zurücklegen können und hatte dabei eine Durschnittsgeschwindigkeit von 30,1 km/h erreicht.

Heute wollte ich es wissen.

Und so trat ich gut an. Als Vorgabe erschien die Zeit von Markus Schulte-Lünzum auf meinem Tacho, welcher hier eine 4:16 abgeliefert hatte. Die Bedingungen waren gut und ich gab alles. Am Ende reichte es auch für eine Verbesserung meines PR auf 4 Minuten 13 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31,3 km/h.

Mit dieser Zeit bin ich im Moment auf Platz 28 von 1092 bei Strava. Ich muss aber sagen, dass ich danach komplett fertig war. Luft hatte ich keine mehr und die letzten paar Kilometer nach Hause fühlten sich wie eine Tortur an. Aber egal, PR verbessert und wieder die Erkenntnis gewonnen, dass ich was an meiner Fitness machen muss!

Mittwoch – 29.07.2020

Mittwochstour – Streckenausbesserung auf Hoheward XC-Downhill

Ich konnte jetzt ziemlich häufig nicht an der Mittwochstour teilnehmen, heute aber sehr wohl! Und so drehten wir wieder unsere Runden auf den Halden Hoheward und Hoppenbruch. Die Runde wächst immer weiter und es kommen immer wieder neue Gesichter dazu.

Als wir haber zur Finalen Abfahrt auf von Halde Hoheward in den XC-Downhill starteten, ist mir auf dem dritten Abschnitt etwas Unangenehmes aufgefallen. Hier wurde die Strecke „repariert“ und die nervigen Stufen wurden entfernt. Das finde ich super, aber leider wurde auch der Anlieger entfernt und die scharfe Kurve wurde mit Schotter aufgefüllt!

Der dritte Abschnitt

Wer sich hier auskennt, versucht natürlich die Kurve zu nehmen, das gelingt aber nur schwer, weil der Boden nun sehr lose ist. Abhilfe ist aber wohl auch geschaffen worden.

Neue Streckenführung?

Offensichtlich soll man die Kurve nun nicht mehr so scharf fahren, sondern in oben gezeigte, neue Streckenführung fahren. Die erkennt man aber nicht wirklich. Ich frage mich hier ernsthaft, warum man diese Stelle so halbherzig und emotionslos ausbessert.

Spuren zeigen die Routine

Alles in allem sieht das hier jetzt nicht gut aus. Die Spuren im Schotter zeigen auch, dass die Leute ihre alte Streckenführung gewöhnt sind und den neuen Bereich offenbar noch nicht für Dich entdeckt haben. Die Zeit wird zeigen, sie diese Maßnahme angenommen wird. Mir gefällt das jedenfalls nicht.

Donnerstag – 30.07.2020

In einem Instagram Post verkündete die Firma Endura kürzlich, dass sie auch wieder Reparaturen an Kleidung durchführen würden. Diese Nachricht freute mich sehr, denn ich liebe meine Endura Klamotten.

Ich hatte in der Vergangenheit bereits Kontakt zu Endura gesucht, weil meine Lieblings-Regenhosen und Regenjacke mittlerweile defekt sind. Die Hosen habe ich ja sprichwörtlich durch getragen, deshalb hab ich ja auch das Schutzblech am Hardtail. Ständig der feine Sand auf dem Sattel, da ist der Hintern bei der stärksten Hose blank. Und die MT500 wasserdichte Regenjacke II hat auch einiges erlebt, weshalb sie jetzt etwas Pflege gut nötig hätte. Bereits nach meiner ersten Kontaktaufnahme hab ich eine Zusage für die Reparatur meiner Hose bekommen, doch dann war da Covid-19 und Endura stellte den Betrieb ein.

Ich schreibe mal einen Blogbeitrag, wie das alles so abläuft.

Freitag – 31.07.2020

Eier und Schnaps

Ja was soll ich sagen. Der Likör ist lecker und so ist über die Woche verteilt dann doch recht viel aus einer der beiden Flaschen verschwunden. So musste ich Freitag dann doch nochmal los, denn ich wollte das Leckerchen am Samstag ein paar engen Freunden servieren.

Kurzerhand kombinierten mein Erstgeborener und ich die Möglichkeit mit einer kleinen „Eier und Schnaps“ Tour. Bei 30 °C nicht unbedingt das schönste, was ich mir vorstellen konnte, aber wir haben es ruhig angehen lassen.

Erste Station war wieder unser Lieblingsbauer Godde in Herten. Dort landeten 10 frische Eier im Rucksack und dann ging es wieder weiter nach Wanne-Eickel, wie weiter oben schon beschrieben.

Nur war ich diesmal nicht auf dem Gravel Bike unterwegs, diesmal haben wir wieder die Mountainbikes genommen. Ich finde es immer besonders schön, wenn ich mit der Familie unterwegs bin. Mehr Lebensqualität geht eigentlich nicht!