Schlagwort: Rhein Herne Kanal

So schön kann die Dunkelheit sein

Der Winter ist dunkel. Dunkel, nass und kalt. Aber manchmal eben auch wolkenlos und schön. Und wenn man dann täglich unterwegs ist, ergeben sich gelegentlich Situationen, die einen für die ganzen unschönen Tage entschädigen. Wenn man dann noch eine akzeptable Kamera und ein Stativ bei sich hat, dann kann man wohl von Glück sprechen. Denn dann entstehen Fotos, die ein Gefühl transportieren können. Um das Erlebnis perfekt zu machen, muss man sich in die jeweilige Situation versetzten können. Bilder transportieren nur einen Blick auf die Welt, den Blick des Fotografen. Musik liefert dazu ein passendes Gefühl. Zusammen ergibt das dann eine Komposition, die einen fühlen lässt, warum es sich lohnt, auch im Winter mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. In diesem Beitrag möchte ich Dir ein paar Bilder und Situationen näherbringen. Lass Dich verzaubern.

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Ein Hauch von Frühling

 

Gott was habe ich diesem Tag entgegen gefiebert. Endlich Wärme, endlich Sonne, Grillgeruch in der Luft, kurz gesagt: Endlich ein Hauch von Frühling in der Luft! Der Morgen war schon fantastisch und wir hatten eh vor, eine Runde mit dem Rad zu drehen. Kind 2 (7 Jahre) war heute anderweitig unterwegs und so hatten meine Frau und ich nur noch Kind 1 (11 Jahre) dabei. Die Strecke stand fest. Zunächst mal rüber an die Emscher, dann immer in Richtung Dortmund, bis zur „Emscher Brücke“, dann rüber zum Rhein Herne Kanal, dann wieder in Richtung Heimat, bis zum Stadthafen in Recklinghausen. Dort vielleicht einen kleinen Umtrunk nehmen und wieder nach Hause. Zusammen mit dem Kind, ist das eine ansehnliche Strecke. Ca. 20 Kilometer. Muss der Kurze erstmal schaffen. Pausen wollten wir immer nach Bedarf machen. Alles richtete sich nach dem Kind. Also wie immer.

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Auf zur Zeche Zollverein

 

Mein Tagesziel war ambitioniert. Nachdem ich vor ein paar Tagen ein Hinweisschild in Richtung „Kemnader See 27 km“ entdeckt hatte, wollte ich diesen Weg eigentlich mal in Angriff nehmen und meistern. Aber irgendwie war mit die Strecke dann doch nicht geheuer, denn das Navi zeigte mir eine ganze Menge Hauptstraßen und da habe ich heute wirklich keine Lust drauf gehabt. Ein neues Ziel musste also her und da ich die Zeche Zollverein auch sehr anziehend finde, (Zechen-Fetisch halt) entschied ich mich kurzerhand für die Tour. Die wollte ich auch schon immer mal gemacht habe.

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Meine kleine Feierabendrunde

 

Immer wenn es die Zeit erlaubt, setzte ich mich aufs Bike und drehe meine Feierabendrunde. Das Ruhrgebiet bietet überraschend viele Möglichkeiten, schnell in der Natur zu sein und etwas frische Luft zu schnappen. So auf die Strecke, die mich entlang der Emscher und des Rhein Herne Kanals zum Schiffshebewerk Henrichenburg führt. Wenn man hin und zurück die gleiche Strecke fährt, sind es gute 20 Kilometer, die man in rund einer Stunde absolvieren kann. Lässt man sich allerdings Zeit, gibt es an der ein oder anderen Stelle echt was zu sehen.

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